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Waves in low tide,
sounds of the night,
and my memories
echo back again.
Stranger that I am,
in my own land,
where noone will
remember my name...


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Song Lyrics





Steh auf wenn Du am Boden bist...

Immer, wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer, kommt jemand und schlägt mit dem Vorschlaghammer noch einmal drauf.

So in etwa hab ich mich gefühlt, als mir mein Flo am Montag früh gestand, er habe eine andere... Es war keine Überraschung, ich habe das schon letzte Woche gespürt und es ist ja nun mal auch so, dass wir uns getrennt haben - doch irgendwie war es ein Schlag ins Gesicht. Vorallem wenn man die Person kennt, wenn auch nicht gut, aber doch immerhin seit mehr als vier Jahren...

Es ist so eine Ironie, seit Jahren hab ich in der Wut oft zu ihm gesagt, er solle doch zu Ihr gehen, weil sie so offensichtlich das genaue Gegenteil von mir ist.

Aber nun... ich wünsche Dir nur eines, Flo, dass Du glücklich bist und dass Du glücklich bleibst und ich war dafür wohl die Falsche.

Ich denke nur wenige wissen, was es kostet und bedeutet so zu denken.

Als ich Flo kennenlernte, war ich mir sicher, dass ich nie wieder einen anderen Menschen lieben werde und dass das jetzt für immer ist. Und daran hat sich nicht viel geändert, ich glaube nicht daran, dass es jemals wieder einen Menschen geben wird, der das bei mir auslösen wird...

Ich darf das Selbstmitleid nicht überhand nehmen lassen - ich werde weiterkämpfen - auch wenn ich gerade nicht weiß wofür... Immer wenn ich Suizidgedanken hatte, war der Gedanke an Flo mein Rettungsanker... Natürlich, das ist idiotisch, schließlich habe ich mich getrennt...

Jetzt brauche ich erstmal eine neue Wohnung - dringend. Gerade eben kam die erste Absage - das haut mich ganz schön um gerade...

Wenn jemand, der dies liest, eine 1-Zimmer-Wohnung in Karlsruhe vermieten will... - ich würde mich freuen

4.3.08 21:46


"Komm wirf Dir ein paar Tabletten ein und alles ist wieder gut...

... merkst Du nicht wie Du uns langweilst mit Deiner Depression?"

(Die toten Hosen, 1000 Nadeln)

Es scheint Jahre her zu sein, dass ich das Bedürfnis verspürte, mich hier kundzutun... Und doch bin ich letztendlich wieder hier gelandet, allein, verloren und weiter auf der Suche nach Aufmerksamkeit.

Trennungen sind schlimm, jeder stimmt diesem Thema zu... Doch am Ende steht man ganz alleine da... Jeder der sagt, "Ich bin doch auch noch da, ich bin für Dich da wenn Du mich brauchst" fühlt sich in diesem Moment besser, auch ich fühle mich etwas besser - und dann kommt die erste Nacht alleine, die geht ja irgendwie noch... dann die zweite... es ist 23:06 Uhr und ich hab keine Ahnung wen ich anrufen soll... nein, falsch, wen ich anrufen könnte... Niemand da.

Ich weiß auch nicht, warum ich mir zum 20. Mal Deine Lakaien anhöre und immer noch mehr Tränen fließen, warum ich mich irgendwie mit Absicht noch mehr reinreiße... Das scheint wohl der selbstzerstörerische Teil in mir zu sein... Und wenn mir jetzt jemand sagt, dass das normal sei, schreie ich, wirklich.

1.3.08 23:09


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